Sonntag, 20. Mai 2012

Unterwegs



Vorbemerkung
Bevor ich hier loslege, unsere ersten Eindrücke auszudrücken, sei zuerst eine Vorbemerkung vorbemerkt: In diesen ersten zwei Wochen in Madagaskar sind so viele verschiedene und meist faszinierende Bilder, Gerüche, Geräusche und Geschmäcke auf uns ein- und in uns hineingeprasselt, dass es absolut unmöglich ist, sie in wenigen Sätzen zusammenzufassen. Wie Stücke eines frisch ausgepackten Puzzles liegen sie noch in unserem Inneren kreuz und quer herum und lassen sich nicht zu einem einheitlichen Bild zusammenfügen. Ich werde mich bemühen, einzelne Teile wenigstens zu kleinen Bildausschnitten zusammenzufügen, um euch ein paar Einblicke in unsere Erfahrungen und unser Leben hier zu vermitteln, wobei es leider der Kürze wegen unumgänglich sein wird, Dinge zu verallgemeinern und zusammenzufassen, andere auszulassen oder nur nebenbei zu erwähnen. Ihr bekommt so einen Eindruck von unserem, durch unsere Wahrnehmung und Auswahl gefilterten Madagaskar (das Fruchtsaftkonzentrat sozusagen), aber sicherlich nicht von Madagaskar im Allgemeinen... 

Prolog


Heute (Montag, 14.5.2012) Morgen steige ich um 7.45 Uhr mit Jean-Yves, einem französischen Freiwilligen, in einen knatschgrellgrünen KARENJY ein, ein in Madagaskar zusammengeflicktes Auto mit Renault-Motor, das ein bisschen an einen überfahrenen Frosch denken lässt (die Geschichte von KARENJY ist recht interessant und kann problemlos gegoogelt werden; es ist eines von vielen Beispielen, die zeigen, welche Möglichkeiten in dem Land stecken und nicht voll ausgeschöpft werden). Es ist – abgesehen von seinem Design – ein Auto, wie ich es mir oft erträumt habe: keine Elektronik, kein Schnickschnack, nichts Überflüssiges, nichts Unnötiges und auch manches Nötige fehlt; ein Lenkrad, Blinker, Gaspedal, Bremse, Kupplung – was will man mehr? Wichtig ist: es fährt. Und das auf Strecken, wo ein Audi, BMW oder Mercedes kategorisch gestreikt und sich geweigert hätten, auch nur den Gedanken an eine Fahrt zu verschwenden (von ihren Fahrern ganz zu schweigen).
Denn nach wenigen Minuten auf der asphaltierten Straße (die aber auch schon Anzeichen von Schweizer Käse aufweist, was nicht verwundert, bedenkt man, dass die Käseproduktion hier tatsächlich von Schweizer Missionaren eingeführt wurde) biegen wir auf eine „piste“ in die Berge ab, um zu einer der kleinen Dorfschulen zu gelangen, in denen das Wesentliche der Arbeit des Projekts VOZAMA geschieht: Vorschulkinder aus schwer zugänglichen Gebieten werden von meist selber kaum gebildeten, aber speziell dafür vorbereiteten Lehrerinnen unterrichtet und so weit vorbereitet, dass sie ein paar Jahre später den Anschluss an die weit entfernten öffentlichen Schulen schaffen können und ihnen damit der Bildungsweg offen steht.
Wir rumpeln also über Stock und Stein, Schutt und Asche, an Zebus und Schafen vorbei bis zu einer kleinen Häuseransammlung von ocker-/lehmfarbenen und mit Stroh bedeckten zweistöckigen Häusern. Im Erdgeschoss von einem davon wurde in einem kleinen, niedrigen Raum ein Klassenzimmer eingerichtet, das mit Tafel und Bänken ausgestattet ist.
Vor dem Fenster grunzen Schweine in ihrem Gehege, Hühner flattern auf, als wir anrasseln. Ein zahnloses Ehepaar grüßt uns freundlich von der Veranda herab.
Im Klassenzimmer selber sitzen 13 fünf- bis sechsjährige Kinder in Reih und Glied, und begrüßen uns auf Befehl der „institutrice“ im Chor mit „Bonjour Monsieur“. Danach ist es wieder mucksmäuschenstill, kein Getuschel, kein Gekichere... ich frage mich, ob ich wirklich in einer Schule bin und denke an meine ehemaligen Fünftklässler zurück. Vielleicht sollte man sie zu Beginn ihrer Schullaufbahn ein Jahr nach Madagaskar verschiffen?
Wir folgen ein bisschen dem Unterricht – es wird gerade der Buchstabe „j“ gelernt – und sehen uns die Hefte an. Die Lehrerin hat ein minutiös vorbereitetes Unterrichtsheft, dem sie folgt, und jedes Kind hat ein von ihr seitenweise beschriftetes und vorbereitetes Heft, in das geschrieben wird.
Ich bewundere die präzise, durchgeplante und streng durchgeführte Arbeit, die hier von allen Beteiligten geleistet wird, auch wenn es mir zunächst schwer fällt, diese Art von Frontal-Pädagogik zu akzeptieren.
Als wir aus dem Haus herauskommen, erwartet uns ein wunderschönes Landschaftsbild: Die Nebelschwaden, die zuvor noch an den Berghängen klebten, lösen sich langsam auf und die Sonne wirft erste wärmende Strahlen wie Scheinwerferlichter auf einzelne Punkte: hier ein ockerfarbenes Dorf an einem grünen Berghang, dort terrassenförmige Reisfelder, weiter hinten ein kleiner Fluss mit Stromschnellen, oder direkt vor uns ein perfekt geformtes Spinnennetz, das mit Tauperlen behangen ist, die im Gegenlicht blitzen.
Wir steigen in unseren Frosch und hüpfen weiter...


Die Akte des Schauspiels
Das war gestern. Aber wie kamen wir überhaupt hierhin?

Erster Akt – Antananarivo
 

Am 29.4. landeten wir mit unserem Air France Air Bus im Air Hafen von Antananarivo. Schon der erste Schritt ins Freie ließ uns verstehen, dass Vergleiche mit unseren Erfahrungen in der Zentralafrikanischen Republik unangemessen sind: Nicht die (zumindest unterbewusst) erwartete feuchtwarme Tropenluft schlug uns entgegen, sondern eine angenehme, recht frische und atembare Höhenluft; auch bei der Gepäckabfertigung und Zollkontrolle verlief alles relativ hindernisfrei: kein Durchwühlen unserer Unterwäsche, nur wenige Bitten um ein „petit cadeau“ und fast (!) alle Gepäckstücke kamen auch tatsächlich mit uns an...
Abgeholt wurden wir von Lou, einer schon seit einem Jahr im Lande lebenden belgischen AGEH-Fachkraft, die uns auch für eine Woche Unterschlupf in ihrem Heim gewährte, sich herzlichst um uns kümmerte und uns die ersten Schritte auf madagassischer Erde deutlich erleichterte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, es ist so wichtig, die ersten Tage in positiver Atmosphäre erleben zu können!

 
Von der Hauptstadt haben wir nur einige diffuse Eindrücke, die ich hier genauso diffus aufreihen möchte:
         Viele, viele, viele Menschen, die meistens zu Fuß an den Straßenrändern unterwegs sind. Wohin und woher? Wenn nicht gerade auf dem Kopf getragene Obst- oder Gemüsekörbe auf den Markt hindeuten, ist es für einen gestressten Arbeitsalltagseuropäer schwer, sich vorzustellen, dass es an einem Tag zur gleichen Zeit so viele verschiedene Menschen gibt, die alle die Zeit haben, zu Fuß irgendwo hinzugehen, ohne dass es den Anschein macht, dass sie ein spezielles Ziel hätten! 
         Dadurch ist es sehr eng. Nichts für an Schafhausen gewöhnte Kinder!
         Der Geruch nach Rauch, Abgasen und Staub auf den Straßen. Wir kommen jeden Tag als die neue Spezialität „geräucherter Europäer, serviert auf schmutzigen Füßen mit gratinierter Dreckschicht“ nach Hause zurück.
         Rikschas, die bunt bemalt sind und für einen Spottpreis quer durch die Stadt fahren. Menschen als Pferde?! Ungewohnt. Lebensunterhalt!
         Mitten in der Stadt Reisfelder, in denen Kühe waten, Enten schwimmen und Schweine pinkeln. Land und Stadt ganz eng beieinander.
         Überall an den Straßenrändern Händler, die alles anbieten, was man sich vorstellen und nicht vorstellen kann: Von (wunderbarem) Obst über gebrauchte Schuhe und T-Shirts mit „Wir lieben Lebensmittel“- oder „Sportverein Kleinpupslingen“-Aufdrucken bis hin zu Schmetterlings-Stempeln, zerlegten Radios und recyceltem China-Elektro-Kinder-Spielzeug (alles, aber auch alles wird recycelt und weiterverkauft!).
         Große, laute, klimatisierte Landrover mit Insassen, die auf dem Laptop im Internet surfen, die vor in zerfetzten Lumpen dasitzenden ärmlichsten Kindern herfahren, die mit stierem Blick darauf hoffen, ein paar Bananen zu verkaufen (ca. 30 Cent/Kg).
         Ein Jahrmarkt, auf dem es Karussels und Riesenrad gab, die von Hand angetrieben werden und trotzdem viel schneller als bei uns liefen.



Besondere Erwähnung verdient vielleicht mein Versuch, unsere unbegleiteten Gepäckstücke am Zoll auszulösen. Nachdem der erste Anlauf fehlgeschlagen war, weil offiziell angeordnet wurde, zwischen Sonntag und Dienstag, dem 1. Mai, eine arbeitsfreie Brücke zu bauen, durfte ich am nächsten Arbeitstag meine Initiation in die madagassische Bürokratie erleben: Ein Hin und Her von einem Büro zum nächsten, weil der „inspecteur“ seine Unterschrift erst geben kann, wenn der „responsable“ seinen Stempel auf ein Dokument gesetzt hat, das der Begutachtung seines Vorgesetzten bedarf, welcher wiederum nur dann abzeichnen kann, wenn der „inspecteur“ zuvor eine von seiner Sekretärin beglaubigte Kopie desjenigen Zettels gemacht hat, den wiederum der „responsable“ dem „directeur“ vorgelegt haben muss, welcher aber gerade seit zwei Stunden Kaffeepause macht, sodass ich ihn erwischen muss, bevor er zu Mittag isst... Auffällig war dabei, dass die Angestellten auf niedriger Ebene sehr gewissenhaft, schnell, freundlich und fleißig arbeiten; ganz im Gegensatz zu den Hochrangigen, die ihre Wichtigkeit dadurch unter Beweis stellen müssen, dass sie eigentlich keine Zeit haben; da sie aber eigentlich unendlich viel Zeit, weil nichts zu tun haben, müssen sie ihr Beschäftigtsein durch dauernde Abwesenheit zur Schau stellen. Zum Glück gibt es ein kleines Kaffee mit hübscher Bedienung direkt neben dem Zollgebäude, wo abwesende Anwesenheit nicht so auffällt.
Unser Gepäck...
Dank eines sich damit sein Brot verdienenden Helfers gelang es mir aber schließlich doch, die letzte nötige Unterschrift noch vor der Mittagspause zu ergattern, sodass ich noch durch die  Lagerhallentür schlüpfen konnte, welche schon halb geschlossen war (ganz offensichtlich nach Absprache der Angestellten mit meinem Helfer, die so ein Trinkgeld ergattern wollten, weil sie mir einen Gefallen taten, nicht schon ganz zuzumachen), um unsere Kisten um 2 Minuten vor 12 noch ins Auto verfrachten zu können.


Ein erster Crash-Kurs im Geduldhaben, Warten und Sich-abhängig-Fühlen...

Stadt und Land eng beieinander.
Inkulturation beim Wäschewaschen.

Zweiter Akt - Ambositra (Intermezzo)
Obwohl wir uns langsam an die Stadt gewöhnten, waren wir doch froh, als wir dann nach einer Woche unsere vorletzte Etappe in Angriff nehmen konnten. Die Kinder und auch wir lechzten nach einem endgültigen Ankommen und etwas mehr Stabilität.
So machten wir uns am 5. Mai mit einem gemieteten „taxi-brousse“  (Buschtaxi) Richtung Fianarantsoa (wörtlich: „wo man gut lernt“) auf. Geplant war allerdings, am ersten Tag nur bis Ambositra zu fahren, was etwa auf halbem Weg zwischen Antananarivo (euch und mir zuliebe ab nun nur noch „Tana“) und Fianarantsoa („Fianar“) liegt, um dort in der Zweigstelle „unseres“ Projekts VOZAMA zu übernachten und den Chef des Projekts zu treffen, der sich gerade in entgegengesetzter Richtung, nämlich von Fianar Richtung Tana bewegte, um für ein paar Wochen nach Europa zu düsen.
Allerdings gestaltete sich die Abfahrt etwas schwieriger als geplant, weil wir erst bei der Ankunft des taxi-brousse erfuhren, dass es eine Norm gibt, die gebietet, Gepäck nur auf dem Dach und nicht im Inneren zu transportieren – dabei hatten wir extra einen Minibus mieten lassen, um darin die Sitze umzuklappen und unser Gepäck zu verstauen... Schnell stellte sich heraus, dass Kisten, Koffer, Kinder und Kegel nicht allesamt aufs Dach geschnürt werden konnten, und so musste uns Lou mit seinem Auto und seinem Fahrer aushelfen, der als Begleitkonvoi den Rest der Kisten und Kinder transportierte.
Die Fahrt verlief aber insgesamt gut, und so hatten wir nachmittags noch Zeit, das für sein Kunsthandwerk bekannte Städtchen Ambositra zu sehen.
Sarah und Noemi machten dabei bei unserer Ankunft die „Zoo-Erfahrung“: Da in der Anlage von VOZAMA am Samstag Musikunterricht für die Kinder des Quartiers stattfand, wimmelte es nur so von kleinen und großen braunen Kindern, für die zwei vazaha-Kinder mit glatten Haaren und weicher weißer Haut (Neu? - nein, mit Perwoll gewaschen!) die Attraktion schlechthin waren. Umringt wie zwei Popstars, betoucht, gestreichelt und gekrault wie Schoßhündchen, wussten die beiden zunächst nichts mit ihrer neuen Rolle anzufangen. Als Sarah dann aber anfing, „Frère Jacques“ zu singen, stimmten alle ringsherum mit ein und der Bann war gebrochen.
Sous le soleil de Mada

Der nächste Tag war für die Kinder und auch uns als Erholungspause zwischen zwei Reisen gedacht. Wir besuchten ein ‘alternativissimes’ französisches 68er-Ehepaar, das etwas außerhalb von Ambositra in den Bergen ein kleines Feriendorf aufgebaut hat, in dem Häuser nach altem regionalem Stil, nämlich nur aus Holz und möglichst ohne Nägel und Schrauben, nachgebaut sind, die als Bungalows vermietet werden. „Sous le soleil de Mada“ – so der Name des Ortes – machte seinem Namen alle Ehre: Bei strahlendem Sonnenschein in einer faszinierenden Berglandschaft – eine Art Auvergne, die mit Reisfeldern durchsetzt ist –  genossen wir die wundervolle Aussicht, die Stille voller Wunder und still verwundert das volle französische Essprogramm, von selbstgemachtem Punsch mit einheimischem Rum über Entrée und gut ‘auvergnate’ Truffade bis hin zum Dessert mit Ananas aus Eigenanbau und madagassischem Kaffee... Für alle, die noch zögern, uns besuchen zu kommen: „Le soleil de Mada“ liegt auf dem Weg nach Fianar!


Le rhum du soleil.
Les filles du soleil.
Die Strafe für zuviel soleil.

Am darauffolgenden Tag starteten wir (endlich endlich endlich) in unsere letzte Etappe: Ein taxi-brousse nach Fianar! Diesmal hatten wir allerdings vorgesorgt und ein noch größeres Taxi bestellt, das es tatsächlich schaffte, unser gesamtes Gepäck auf- und unterzubringen! Ob es in engen Kurven den Elchtest bestanden hätte, mag mal dahingestellt bleiben...
Auch diese Fahrt verlief angenehm, wenn auch die letzten 30 Kilometer der Straße gefühlte 300 km waren, weil das letzte Teilstück wie ein asphaltierter Emmentaler mit Löchern durchsetzt ist. Schließlich kamen wir aber etwas müde und doch zufrieden in Fianarantsoa an!

Dritter Akt - Fianarantsoa

Erster Blick auf Fianarantsoa (ganz hinten im Dunst)

Hier zogen wir vorläufig in ein zweizimmriges Appartement ein, darauf wartend, dass unser Häuschen in der Nähe der VOZAMA-Zentrale im Laufe des Monats Juni fertiggestellt wird. Das Ende unserer Odyssee naht, auch wenn uns täglich immer noch (verzauberte?) Schweine, Einäugige (Zyklopen?) und heulende (Polizei-)Sirenen über den Weg laufen oder fahren – oder hat der Verfasser der Odyssee nur verschwiegen, dass es zu Hause auch nicht besser war als während der Reise? Wie das hier mit treu wartenden Frauen ist, kann ich jedenfalls noch nicht beurteilen...

Aber damit bin ich ja schon bei den Eindrücken unserer neuen Heimat. Da dieser Eintrag aber ohnehin schon viel länger geworden ist, als er werden sollte, mache ich hier mal einen dicken Punkt
, in der Hoffnung, dass jemand überhaupt bis hierhin gelesen und nicht nur die Bilder angeschaut hat.

In der nächsten Zeit gibt’s dann „en vrac“ einzelne Erlebnisse, Situationen und Erlerntes aus der Stadt, wo man so gut lernen kann!

Nachbemerkung/Epilog
Noch einma der Hinweis darauf, dass es mehr Fotos in unserem Picasa-Album gibt:
Fotoalbum Schmejamada
Dort finden sich sogar schon Bilder aus Fianarantsoa und Umgebung (der Text zu den Bildern kommt in den nächsten Wochen).
Für alle, die wundervolle, künstlerisch anspruchsvolle, gehaltvolle und vollvolle Fotos erwarten, hie noch eine entschuldigende Anmerkung: Viele der Bilder entstanden aus dem Auto heraus. Auch hatte ich noch nicht die Zeit, Ruhe und Gelassenheit, die nötig sind, um erst intensiv zu schauen und dann erst zu fotografieren. Manche Fotos, gerade in den Städten, haben wir auch mit dem kleinen und qualitativ doch mangelhaften Apparat gemacht. Und ein letzter Grund für meine Unzufriedenheit: Die schönsten Aufnahmen wären die von einzelnen Menschen, wie sie auf dem Markt sitzen, einen schwer beladenen Wagen schieben, mit Plastiktüten Fußball spielen, ... - aber da sind die Hemmungen, sie so zu „ver-Objektiv-ieren“ einfach zu groß.
Wer ein paar richtig gute Fotos aus Madagaskar von einem Madagassen sehen will, die auch wirklich hervorragend das Alltagsleben hier widerspiegeln, der mag sich einmal bei den Bildern des madagassischen Fotografen Pierrot Men umsehen. Ihn findet man leicht im Internet, z.B. auf seiner Homepage.